#gemeinsamstark gegen Corona

So gelingt der Wechsel ins Homeoffice  

Schulen und Kitas und viele andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens wurden wegen Corona geschlossen, um die Ansteckungskurve in Deutschland flach zu halten. Auch Unternehmen können ihren Teil dazu beitragen – vor allem solche mit digitalen Arbeits- und Kommunikationsprozessen. 

Das Homeoffice erfährt in Corona-Zeiten eine völlig neue Dimension. Großraumbüros und Meetings bringen viele Menschen an einem Ort zusammen. Wir berühren Drucker, Kaffeemaschinen, Türdrücker, Fenstergriffe, Oberflächen etc. und verteilen so Viren und Bakterien, ohne es zu merken.  

Hier senkt Homeoffice das Infektionsrisiko: 

  • Der Arbeitsweg entfällt, hier v.a. bedeutend für Arbeitnehmer, die den öffentlichen Nahverkehr nutzen 
  • Der persönliche Kontakt zu den Kollegen fällt weg  
  • Das „konterminierte“ Büro wird gemieden 

Der Arbeitsplatz zu Hause ermöglicht dem Arbeitnehmer auch in Krisenzeiten, nahezu 100 Prozent Leistung zu fahren. So ist die Existenz der Arbeit gebenden Unternehmen gesichert und zugleich das Wohl jedes einzelnen Arbeitnehmers geschützt! 

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Tipps für ein erfolgreiches Homeoffice 

Für deinen Arbeitsplatz 

Zuerst die Technik 

Kläre, von welchem Gerät du arbeiten sollst: nutzt du deinen PC aus dem Büro, oder schafft dein Arbeitgeber neue Geräte für deinen Arbeitsplatz zu Hause an? Eine weitere Möglichkeit wäre, dass du von deinem Heimgerät aus arbeitest und einen Zugriff zu den Firmendaten erhältst. Außerdem brauchst du eine stabile Internetverbindung und die Möglichkeit der reibungslosen Kommunikation mit Kollegen und Klienten.  

Ergonomie und Sonnenlicht  

Um den ergonomischen Ansprüchen gerecht zu werden, sollte dein Bildschirm in alle Richtungen verstellbar sein. Der Winkel deines Blicks auf die Bildschirmmitte sollte ca. 35°, der Abstand zum Monitor 50 bis 80 Zentimeter betragen.  

Halte dich aufrecht und gerade am Arbeitsplatz. Ein Stuhl, der höhenverstellbar ist und bei dem sich auch Rückenlehne und Sitzfläche individuell an deinen Körper anpassen lassen, sind eine sinnvolle Investition. Eventuell kannst du auch deinen Bürostuhl solange im Homeoffice nutzen.  

Achte auch darauf, dass dein Tisch die optimale Ausleuchtung hat. Sonnenlicht ist immer besser als elektronisches. Stelle deinen Arbeitstisch nicht unter das Fenster, lass die Sonne aber auch nicht von hinten auf dein Display scheinen. 

Störfaktoren beseitigen 

Lenk dich nicht ab! Gestalte deinen Arbeitsplatz so, dass er wenig Ablenkungspotenzial bietet. Fernseher und Co sind in deinem Homeoffice überflüssig. Dein Smartphone sollte nicht auf dem Schreibtisch und für die Arbeitszeit empfiehlt es sich auch, WhatsApp und andere privat genutzte Messenger stummzuschalten. Gegen laute Musik vom Nachbarn helfen beispielsweise Ohrstöpsel.  

Entspannte Arbeitsatmosphäre schaffen 

Richte dir deinen Arbeitsplatz zu Hause so ein, dass du dich dort wohl fühlst. Pflanzen haben einen positiven Einfluss: sie senken das Stresslevel und sorgen für gute Luft. Fotos von deinen Kindern oder Urlauben können Motivationsverstärker sein. Da weiß man, wofür man arbeitet.  

Die Kraft der Farben 

Wenn du kannst, gestalte dir deinen Arbeitsplatz in Farben, die sich positiv auf dein Arbeitsverhalten auswirken. Grün- und Blautöne eignen sich besonders gut. Grün schafft durch seine positive Ausstrahlung ein Grundvertrauen in dich und deine Arbeit. Es unterstützt dich bei der Überwindung von Blockaden und fördert deine Kreativität. Blau hingegen wirkt ausgleichend und beruhigend. In stressigen Zeiten hilft es dir, die Nerven zu bewahren. Die Assoziation mit Wasser und der Weite des Himmels allein lassen uns schon entspannter werden.  

Für ein effektives Arbeiten 

Klare Regeln und Zeitpläne 

Homeoffice kann dazu verleiten, Beruf und Freizeit zu vermischen. Gerade bei Schul- und Kitaschließungen wuseln in vielen Haushalten Kinder umher, die das konzentrierte Arbeiten empfindlich stören können. 

Hier gilt es klar zu kommunizieren:  

  • geregelte Zeitpunkte für Arbeitsbeginn, Pausen und Feierabend, 
  • Tabuzonen für Kinder (kommt auf das Alter an),  
  • Absprache mit dem Partner: wer arbeitet wann und wer betreut die Kinder in der Zeit.  

Die klaren Absprachen haben gleich zwei Effekte: du kannst deinen Fokus beibehalten und deine Familie weiß, wann sie mit dir rechnen kann und wann sie Rücksicht nehmen muss. Das lässt sich natürlich auch für Wohngemeinschaften aller Art umsetzen. 

Arbeitsziele definieren 

Plane deinen Arbeitstag durch. Das ist wichtig, denn zu Hause bist du viel mehr abgelenkt als im Büro. Zeitliche Rahmen helfen dir, deine Aufgaben nach Prioritäten abzuarbeiten. Was musst du heute noch unbedingt erledigen? Die Absprache mit deinen Kollegen ist an der Stelle unerlässlich.  

Kommunikation mit deinen Kollegen 

Grundsätzlich gilt: im Homeoffice musst du mehr kommunizieren als im Büro, wo man sich schnell mal über den Tisch austauschen kann. Um maximal effektiv arbeiten zu können, ist der enge Austausch mit den Kollegen eine Grundvoraussetzung. Kommunikationstools wie TEAMS oder Slack (Chatprogramm mit Videofunktion für Telefonate) sorgen für Kommunikation in Echtzeit und Anbieter wie Skype, Starleaf oder Zoom ermöglichen dir auch größere Videokonferenzen aus dem Homeoffice heraus.  

Zu einer guten Kommunikation gehört auch, sich morgens und abends bei seinen Kollegen an- und wieder abzumelden. So wissen die anderen, dass du einsatzbereit bist. Per Messenger kannst du auch mitteilen, wenn du z.B. im Telefontermin bist oder eine Pause machst. Das sorgt für Transparenz und vermittelt auch ein angenehmes Arbeitsgefühl.  

Lies mehr in unserer Checkliste “Homeoffice-Tipps

Inkl. Persönlichem Tagesplaner

Kleide dich bürotauglich  

Mach dich morgens so fertig, als verließest du das Haus, um ins Büro zu gehen. Das vermittelt dir auch das Gefühl, dass der Schlaf- und Gammel-Modus vorbei ist und es jetzt ans Arbeiten geht. Angemessene Kleidung und das Festhalten an gewohnten Verhaltensregeln wirken sich bei vielen Menschen stark auf die Produktivität aus. Genauso fördert es auch am Abend das Feierabend-Gefühl, wenn man von den Arbeitskleidern wieder ins Freizeit-Outfit wechselt.  

Aktive und regelmäßige Pausen 

Laut ergonomischer Formel sollte der ideale Arbeitstag aus 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent Stehen und 25 Prozent Bewegung bestehen. Im Homeoffice entfällt der Arbeitsweg, also bedarf es ein wenig mehr Bewegung.  

Stelle dir einen Wecker für die Pausen. Im Homeoffice neigt man dazu, die Pausenzeiten nicht so ernst zu nehmen. Keiner holt einen ab zum Essen oder Spaziergang. Man arbeitet alleine vor sich hin und irgendwann ist die Konzentration am Ende.  

Orientiere dich an deinen normalen Büropausenzeiten. Lass deine Pause bewusst durch einen Weckalarm beenden. Achte auf dich: bewege dich, iss gesund und ausgewogen, entspanne dich. Hausarbeiten haben, wie an normalen Arbeitstagen auch, Zeit bis nach Feierabend.  

Frischluft tanken: Vielleicht gibt es auch einen Balkon, auf dem du das ein oder andere Telefonat führen, oder bei passenden Lichtverhältnissen auch am Notebook arbeiten kannst. 

FAZIT

Homeoffice ist keine Komfortzone. In vielen Punkten musst du dich viel besser organisieren, als wenn du im Büro arbeitest. Du bist für dich alleine verantwortlich. Wer von zu Hause arbeitet, ist von Natur aus stärker abgelenkt. Es erfordert Disziplin und feste Verhaltensmuster, mit den Freiheiten umgehen zu können, ohne dass deine Produktivität darunter leidet. Wenn du einige Punkte beachtest, entfaltet das Arbeiten im eigenen Heim aber auch all seine positiven Aspekte. Vor allem momentan ist das Homeoffice in vielen Fällen sogar existenzrettend – für Unternehmen, wie für Arbeitnehmer, die z.B. an Vorerkrankungen leiden.

Corinna von contact.today


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